Therapie

Die ganzheitliche Schmerztherapie

Die Kombination verschiedener naturheilkundlicher Verfahren in Diagnostik und Therapie, die vordergründig nicht immer auf die direkte Schmerzursache abzuzielen scheinen, sondern nach versteckten Ursachen einer Erkrankung suchen, ist das Merkmal einer ganzheitlichen Schmerztherapie.

Im Vordergrund steht nicht die Blockierung, sondern die Harmonisierung von Funktionsabläufen. Oft sind bereits Methoden der konventionellen schulmedizinischen Schmerztherapie ausgeschöpft oder werden vom Patienten nicht erwünscht. Der Wunsch des Patienten nach nebenwirkungsarmer oder -freier Schmerztherapie oder nach Einsparung von klassischen Schmerz-Medikamenten ist ebenfalls ein Grund für die Entscheidung zu dieser Therapie. 

Zu Beginn der individuellen Behandlung muss stets eine aufwändige Erhebung der Krankengeschichte und der persönlichen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie der Ernährung und eine Ganzkörperuntersuchung erfolgen. Auf dieser Grundlage stelle ich das persönliche Therapiekonzept für Sie zusammen. Ich koordiniere die Therapieschritte, optimiere im Rahmen meiner Behandlung den Therapieablauf und kontrolliere den Therapieerfolg.

Im Vordergrund steht als Ziel immer die maximale Schmerzlinderung und die Vermeidung von Nebenwirkungen durch Reduktion von schulmedizinischen Medikamenten.

Unsere Leistungen

Ohrakupunktur

In der Ohrmuschel bilden sich alle Bereiche des Körpers als sogenannte Reflexpunkte ab. Über die Nadelung dieser Punkte kann man die Reflexzonen aller unserer Körperteile, Organe und bestimmter Körperfunktionen erreichen und so vor allem auch Schmerzen behandeln und eine allgemeine Verbesserung des Allgemeinbefinden erzielen. Auch zur Entwöhnung von Suchtmitteln (z. B. Raucherentwöhnung) kann diese Methode begleitend angewendet werden.

Die Behandlung ist schmerzarm, komplikationsarm und weist gute Erfolge auf. Zur länger bleibenden Wirkung kann man mit Gold beschichtete Magnetkugeln an der Reflexpunkten befestigen, die eine Woche belassen werden können.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine alte und bewährte Heilmethode, um schädliche Stoffwechselprodukt aus dem Bindegewebe auszuleiten, die Durchblutung zu fördern und damit die Selbstheilung anzuregen.

Durch Anlegen von Sauggläsern mit Unterdruck wird die Haut und das Unterhautgewebe sofort besser durchblutet und das Immunsystem aktiviert. Der Patient merkt meist einen leichtes Druck-und Wärmegefühl mit spürbarer Lockerung der Muskulatur nach Abnahme der Sauggläser, gleichzeitig werden über die Reflexzonen des Körpers innere Organe angeregt.

Eventuell auftretende Hämatome und  Muskelkater klingen nach kurzer Zeit wieder ab.

Indikationen dieser Behandlung sind vor allem Rücken-und Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen, die kombiniert mit anderen Verfahren, wie z. B. Aromamassagen und lokale Infiltrationen und manueller Therapie eine schnelle Linderung der Beschwerden bringen.

Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie soll die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte stärken, sie gehört wie auch z. B. die Homöopathie zur sogenannten „bioregulativen Therapie“.  

Jeder Mensch erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das alle biochemischen Vorgänge im Körper optimal steuert und bei jedem Menschen ein individuelles Schwingungsspektrum hinterlässt. Dieses ist messbar und zeigt bei belastenden Faktoren wie z. B. chronischen Entzündungsherden und psychischem Stress Störschwingungen, die das individuelle „gesunde“ Schwingungsspektrum beeinflussen. 

Bei der Bioresonanztherapie werden getrennt „gesunde“ von „krankhaften“ Schwingungen erfasst; letztere werden spiegelbildlich verwandelt, also quasi „umgedreht“ und dem Patienten wieder zugeleitet. Die so erzeugten Gegenschwingungen sollen die störenden Faktoren abschwächen und die krankmachenden Informationen bei mehrmaliger Anwendung neutralisieren können. 

Blutegeltherapie

Inzwischen ist die Blutegeltherapie zum Gegenstand moderner Forschung geworden, die längst belegt hat, dass die Heilwirkung dieser Therapie nicht auf mittelalterlichem Aberglauben beruht. Die Blutegeltherapie wird unter anderem bei Erkrankungen des entzündlich-rheumatischen Formenkreises zur Entzündungshemmung, Schmerzstillung und Verbesserung der venösen Zirkulation eingesetzt. Hier können Blutegel sehr wirkungsvoll und nahezu frei von Nebenwirkungen (evtl. leichter Juckreiz oder Rötungen) helfen.

Der Blutegel injiziert während des Saugaktes zahlreiche Speicheldrüsenproteine in die Wunde des Wirts. Möglicherweise sind einige Proteine für positive Effekte verantwortlich. Insgesamt steht uns mit dem Blutegel ein extrem verträgliches Mittel mit nachgewiesener und lang anhaltender Wirkung zur Verfügung.

Verwendet werden ausschließlich extra gezüchtete medizinische Blutegel, die einmalig verwendet werden.

Kernspinresonanztherapie

Die MBST®-Kernspin-Resonanz-Therapie arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die aus der Diagnostik bekannte Magnetresonanz-Tomographie (MRT). Das Verfahren wurde mit dem Ziel entwickelt, den körpereigenen Zellstoffwechsel zu aktivieren, um damit eine Regeneration von defektem Knorpel- oder Knochengewebe zu ermöglichen.

Mögliche Anwendungsgebiete

Die MBST®-Kernspin-Resonanz-Therapie kann unter der Voraussetzung einer umfangreichen ärztlichen Diagnose bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

Beschwerden durch Arthrose oder Muskel/Sehnenschmerzen in

  • Hüft- und Kniegelenken
  • Schulter- und Ellenbogengelenken
  • Fuß- und Sprunggelenken
  • an der Wirbelsäule
  • Hand-und Fingergelenken

Behandlungsablauf und Kostenübernahme

Diese schonende Methode erfolgt ohne Operation, ist schmerzfrei, und bislang sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. Der Patient liegt entspannt, es sind 5,7 oder 9 einstündige Sitzungen notwendig.

Die MBST®-Kernspin-Resonanz-Therapie ist eine innovative, alternative Behandlungsmethode. Die MBST® ist derzeit kein Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Private Versicherungsträger, Zusatzkassen und Berufsgenossenschaften übernehmen nach Facharztgutachten in vielen Fällen nach Zustimmung durch deren medizinischen Dienst die Behandlungskosten ganz oder anteilig.

Osteopathie nach Dorn

Diese Therapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode zur Korrektur von Beckenfehlstellungen und Wirbelblockaden. Die Korrektur blockierter Gelenke und Wirbel erfolgt in der Bewegung und Dynamik.

Über Reflexzonen ist die Wirbelsäule mit inneren Organen verbunden, so dass schon geringe Fehlstellungen einzelner Wirbel zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und organischen Beschwerden führen. 

Eine weitere wesentliche Säule der Dorn Therapie ist die Behebung von Beckenfehlstellungen. Fehlstellungen können sich auf die gesamte Statik des Körpers auswirken und zu Hüftschmerzen, Ischialgien, Kniebeschwerden und Schulter- Nacken- Beschwerden führen.

Die Behandlung kann gut mit Aroma-Massage, Schröpfen und lokalen Injektionen kombiniert werden. Spezielle Eigen-Übungen für zu Hause können den Heilungsprozess unterstützen.

Das Bioregulatorische Injektionskonzept (BRIK)

Krankheiten unseres Jahrhunderts sind komplexe gestörte Interaktionen des Organismus’ mit seinen Anlagen, äußeren Reizen und individueller Lebensführung, entsprechend eines Netzwerkes, was sich ständig ändert.

Regulationsmedizin als interdisziplinäres, übergreifendes Gebiet der Naturheilkunde vereint Erkenntnisse aus Methoden der Komplementärmedizin, der empirischen Heilkunde und der Ganzheitsmedizin. Sie wirkt modulierend und funktionell stimulierend auf den Organismus und aktiviert Funktionen, um Heilungsprozesse in Gang zu setzen. Gesundheit bedeutet das einwandfreie Funktionieren der regulativen Kräfte des Individuums mit seiner Umwelt.

Bioregulatorische Medizin berücksichtigt in einem interdisziplinärem Ansatz Techniken, die bei uns eine Selbstheilung-und Selbstregulierungsreaktion hervorrufen können.

Wie funktioniert das Bioregulatorische Inkektionskonzept? 

Um die regulierende Kraft der Injektion optimal zur Wirkung kommen zu lassen, kommen im BRIK unterschiedliche Injektionsarten zum Einsatz, von Hautquaddeln über das unter die Haut bis zum in den Muskel spritzen. Auch Injektionen in die Venen als Kurzinfusion sind möglich. 

Triggerpunkte als Ausgangspunkte von Schmerzen, Ohrakupunkturpunkte in der reflextherapeutischen Behandlung, aber auch Störfelder, wie Narben können infiltriert werden. Dabei werden symptomatisch, regulativ, immunmodulierend und organunterstützend variabel je nach Lokalisation in mehreren Sitzungen biologische Injektionsmittel oder Procain appliziert.

Patienten können auf die Injektionen unterschiedlich reagieren, manchmal kann es auch zu einer kurzzeitigen Erstverschlimmerung als Hinweis auf eine Heilreaktion kommen.

Taping

Unter Tapen versteht man das Anlegen von selbstklebenden Bändern zur Verminderung von Schmerzen durch z. B. gezielte Führung und Stütze von Gelenken, Verbesserung der Bewegung durch Veränderung der Muskelspannungen oder Stabilisierung der Wirbelsäule.

Die Verbesserung der Bewegung ist das eigentliche Therapieziel des Tapes. Nebenwirkungen außer evtl. leichte Hautreizungen sind nicht bekannt.

Aromamassagen

Die Massage ist eine der ältesten Heilkünste und begleitet den Menschen seit Urzeiten. Berührungen wärmen, schützen und stärken unsere Lebenskraft. Die Verbindung von wohltuendem Duft und Massagen verstärkt die Wirkung und ist heilsam für Körper, Geist und Seele. Eine Aromamassage kann sowohl anregend als auch beruhigend sein, blockierte Energien wieder zum Fließen bringen, Verspannungen lösen, die Atmung vertiefen und die innere Harmonie wieder herstellen.

Infusionstherapie

Vitamin-C stärkt nicht nur Ihre Abwehrkräfte und hilft Ihnen eine Erkältung zu überwinden. In diesem Stoff steckt wesentlich mehr Potenzial. Die folgende Liste zeigt Ihnen, bei welchen Beschwerden und Erkrankungen eine hochdosierte Infusionstherapie helfen kann, Linderung zu erzielen:

  • Stress-Symptome
  • Burn-out
  • bei starker körperlicher Belastung (Leistungssport, Operationen)
  • Hauterkrankungen und Allergien
  • Entzündungsherde und Störungen bei der Wundheilung
  • Diabetes (Typ 1 und Typ 2)
  • Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen (Schmerzen in den Gelenken)
  • allgemein zur Regeneration des Körpers
  • vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten

Wie funktioniert die Infusionstherapie?

Es empfiehlt sich, je nach Beschwerden und Befund eine Therapiedauer von ca. 6 – 10 Wochen zu veranschlagen, wobei wöchentlich 1 – 2 Infusionen zugeführt werden sollten. Das Vitamin-C-Präparat wird in physiologischer Kochsalzlösung gelöst und langsam in ca. 25-30 Minuten intravenös verabreicht. Die Geschwindigkeit der Infusion hängt von der Empfindlichkeit des Patienten ab, da bei zu schneller Verabreichung in wenigen Fällen leichte Überempfindlichkeiten auftreten können, wie zum Beispiel ein leichtes Brennen. In den meisten Fällen kommt es allerdings zu keinerlei Beschwerden bei der Verabreichung, was die Hochdosis-Vitamin-C-Therapie sehr gut verträglich macht.

Vitamin-C kann bei sehr vielen körperlichen Belastungen und Erkrankungen eine sehr positive Wirkung haben. So hat Vitamin-C eine sehr gute organunterstützende Wirkung, lindert Beschwerden, entgiftet und stärkt, je nachdem, welche Indikation vorliegt. Natürlich sind sie Bestandteil einer individuell entwickelten Behandlung. Zudem ist sie Teil unseres ganzheitlichen Therapiekonzepts.

Weitere Verfahren

  • Gelenkinjektionen
  • Ausleitende Verfahren
  • Entspannende Fußbäder